Hirsch in Not?-III
Hirsch in Not?-III
Herzliches Dankeschön für die Reaktion von Hegemeister, Wildmeister Fritz Mayr.
Danke für deine fachlich richtige, kritische Bemerkung als Wildmeister. Wenn ich das auf einen Nenner bringen will, komme ich auf Folgendes:
1. Rehwildfütterung einzäunen. Wird sicher gemacht.
2. Rehwildfütterung nicht als getarnte Kirrung verwenden. Das wurde in unserem
Revier noch nie praktiziert. Wir füttern von Oktober bis März
(kürzer als bei den Rotwildfütterungen in den Kerngebieten), dann wird
die Fütterung zusammengeräumt.
3. Wildschaden und eine geforderte Abschusserhöhung auch bei den Nachbarn.
Wie auf dem Bild zu erkennen, haben wir in unserem Revierteil auf
ca. 600 ha letztes Jahr 8 Stück Rotwild erlegt. Das ist für eine Rehwildjagd
extrem.

Zum Schluss möchte ich auf den besonderen Winter 2011/2012 verweisen und feststellen, dass unser Rotwild in der Sonnseite als Selbstversorger bei den Trophäen im Bezirksschnitt nicht mithalten kann, macht aber nichts!
Wir jagen und hegen auch in Zukunft gleich vorbildlich wie in den vergangenen Jahren.
Wir lernen auch gerne von den Jagdprofis und versuchen, dieses Wissen umzusetzen.
HM Ernst Rattin
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