Bezirksjägertag

BERICHT NACHSUCHESTATION BEZIRKSJÄGERTAG 2009

Ansprache von Horst Kraißer, Obmann Nachsuchestation Bezirk Kitzbühel, beim Bezirksjägertag 22. März 2009 in Kirchberg

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger!
Sehr geehrte Ehrengäste!

Ich darf Ihnen als Obmann der Nachsuchestation einen Auszug aus unserer Tätigkeit des abgelaufenen Jagdjahres 2008 geben.

Am 21.Juni 2008 folgte ich einer Einladung als Referent zur Fortbildungsveranstaltung durch den Tiroler Landesjagdschutzverein 1875 und dem Tiroler Jägerverband Bezirksstelle Kitzbühel zum Thema:

„ Versorgung von erlegtem Schalenwild”

Die einleitende Worte zu dieser Veranstaltung wurden von Herrn Dr.Willinger Christian
vorgenommen.

Im Anschluss daran wurde uns vom WM Kofler Friedl sehr professionell das aufbrechen und versorgen eines Stuck Rotwild gezeigt und erklärt.

In seinen Ausführungen wurde auf die verpflichtende Sorgfaltspflicht und Einhaltung der Wildbrethygiene eines jeden Jägers hingewiesen.
Wir haben sicher zu stellen, dass die nötige Wildbrethygiene ohne wenn und aber ein gehalten wird.

Anschließend besichtigten wir mit Hegemeister Seiwald Hans die Wildkammer der Jägerschaft Kirchdorf in Erpfendorf – Kramat Bauer.

Die Jägerschaft Kirchdorf hat eine Vermarktungsinitiative gestartet um das wertvolle Gut Wildbret als hochwertiges Nahrungsmittel der breiteren Bevölkerung näher zu bringen.

Im Anschluss daran habe ich über das richtige Verhalten VOR und NACH dem Schuss gesprochen.
Wo sitzt der Schuss?
Welches Schusszeichen konnte ich erkennen?
Kann ich den Anschuss wieder finden?
Das Verbrechen des Anschusses?
Erkennen von gefundenen Pirschzeichen?
Wann kann ich selber nach gehen?
Wann fordere ich einen brauchbaren Hund an?
Bis hin zu einer erfolgreichen Nachsuche?
Am 28.Juni 2008 haben wir unseren „Bezirkshundetag” in Kirchberg abgehalten.

Die Veranstaltung teilte sich in einen theoretischen Teil und einem praktischen Teil.

Beim praktischen Teil wurde mit unseren Junghunden auf künstliche Schweißfährten gearbeitet. Die gezeigten Leistungen können sich sehen lassen! Weiter so!!!!!
Nun zu den Leistungskennzahlen der angeforderten Hunde aus der Nachsuchestation:

Es wurde aus der Nachsuchestation

70 mal Hunde angefordert
davon sind
40 Erfolgssuchen
08 Fehlsuchen
22 Kontrollsuchen

Gesucht wurde
34 mal auf Rotwild, 8 mal auf Gams, 22 mal auf Reh, 1 mal auf Raubwild

Ergibt einen Volkswirtschaftlichen Beitrag von

Euro 5.000,-

Den Ideellen Wert für den Schützen kann man nicht messen noch angeben der würde ein Mehrfaches dieser Summe ausmachen.

Eine Bitte zu dieser Statistik habe ich an ALLE Hundeführer:
Vielleicht schaffen wir es einmal lückenlos ALLE Nachsuchen egal ob Erfolgssuche, Kontrollsuche, aus dem eigenen Revier oder Berichte von Nachbarrevieren diese zu erfassen und ab zu geben.
Ich bin der Meinung und Überzeugung, dass wir ein mehr Faches an den gemeldeten Nachsuchen innerhalb der Nachsuchestation erfassen könnten.
Vorausschauend möchte ich auf das kommende Jagdjahr 2009 unseren
„Bezirkshundetag der Nachsuchestation Kitzbühel” ankündigen.
Wir veranstalten am Samstag den 6.Juni 2009 in St.Johann/ Treffpunkt Hotel zur Schönen Aussicht – rechts, oberhalb von der Talstation Harschbichlbahn unseren Bezirkshundetag.

Es sind alle interessierten Jägerinnen, Jäger, Freunde, Bekannte dazu eingeladen. Es würde uns freuen wenn wir einem breiten Publikum unsere Leidenschaft und die Passion die wir Hundeführer haben vermitteln könnten.
Eine Ausschreibung zu dieser Veranstaltung erfolgt rechtzeitig.

In meinem Bericht darf ich nicht vergessen mich bei ALLEN Jägerinnen und Jägern für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken.
Für die Spenden bei Nachsuchen und den Zuwendungen des Tiroler Jägerverbandes.
Alle Gelder die wir erhalten werden zweckgebunden verwendet.

Was ich nicht oft genug erwähnen kann ist:

Dass jeder Hundeführer mit seinem Jagdgefährten bemüht ist sein BESTES zu geben.

Probieren sie uns aus, rufen sie uns an wir helfen gerne mit Rat und Tat weiter!

Uns finden sie auch auf der Homepage des Bezirkes unter
www.jagd-tirol.at

Vergessen sie all die Zweifel und die Scheu vor einer möglichen Nachsuche. Wir haben einen Grundsatz der für ALLE Hundeführer bindend ist:

Wir geben unsere gesammelten Eindrücke nicht an DRITTE weiter

Zum Abschluss meines Berichtes noch ein großer Dank an ALLE die uns das VERTRAUEN geschenkt haben, ALLEN die Mitgeholfen haben die Veranstaltungen vor zu bereiten und aus zu führen,

ALLEN Mitgliedern der Nachsuchestation die mit viel Idealismus Rassehunde halten, diese zur Jagd ausbilden, die nötigen Prüfungen ablegen und sich in den Dienst einer guten Sache stellen.
Waidmannsheil!

Horst Kraißer

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